Wer daran glaubt alle Gefahren nur auf sich selbst gestellt zu überstehen muss einsam werden und mit den Jahren auch an sich selbst zu Grunde geh'n. Darum Freunde, lasst es mich einmal sagen, schön das ihr hier seit, schön euch zu sehn.

Reisebericht zu Svetlana Tag 3


Heute kamen wir zu unseren Eingangsbeschützer den 6 Welpen, die in die Klappe der Abgabe getan wurden und mussten festellen das noch 6 dazu kamen. Die Kleinen erkannten uns sofort und es begann ein Wettbewerb, wer von denen wackelt am schnellsten mit dem Schwanz. Ich versuchte ihnen so viel Liebe wie möglich zu geben. Martina gewann ihr Herz mit dem Leckerli und die Ute, gab ihen einen Sportunterricht.
Ich versuchte die Gedanken weg zu bringen, was mit denen passieren wird wenn wir nicht mehr da sind, wenn das erste kalte Wetter beginnt. Ich glaube es war uns allen drei bewusst, wir mussten es nicht aussprechen, und jeder von uns hat denen eine kleine schöne Zeit gegeben, vielleicht wird sie ja schon bald zur Ende gehen.Die Svetlana wartete auf uns schon vor dem Tierheim den Kopf in den Händen haltend und sagte: "Da haben noch andere Idioten mir einen Eimer mit drei Katzenbabys mitgebracht, ich schickte sie nach Hause, nach dem ich erklärt habe das die Katzenbabys im Tierheim nicht überleben."
Doch trotzdem schien uns dieser Tag nicht mehr so traurig wie der erste. Wenn man lange die Rudel beobachtet, sieht man diese Hunde es eigentlich gut haben, sie haben ihre kleine Intrigen, ihre Glücksmomente, sind zicken rum wenn ein Mensch vorbei rennt. Doch es gibt die die in diesen kleinen Zwingern ihr Leben verbringen müssen, entweder weil sie von der frei laufenden Gruppe nicht angenommen werden, und gemoppt werden oder die anderen selber angreifen. An ein paar solchen gingen wir vorbei und die Hunde sahen ziemlich aggressiv aus. Doch die Svetlana kam vorbei und sagte: "das ist der Tuman, ganz lieber."
Ich schaute den weissen Schäfer-Laika Mix an der mich in dieser Sekunde anbrüllte und provokativ in den Kreisen im Zwinger rumrente, nahm mein Mut zusammen und ging in den Zwinger rein. In einer Sekunde viel auf mich von ober ein überglückliches Baby. Ein sanfter Riese, der in sein Glück nicht glaubte, das ein Mensch ihn besuchen kam. Und so ein Riese verbringt sein Leben in einem engen Zwinger und hat keine Aufsicht auf Vermittlung. Er wurde von seinem Besitzer abgegeben weil er ihm zu gross gewachsen war.
Wir haben uns vorgenommen solche Hunde demnächst auf unserer Homepage vorzustellen die auf dem engsten Raum ihr ganzes Leben verbringen müssen. Vielleicht bekommen die ja bei uns noch ihre letzte Chance Dann sah Ich eine schüchterne Hündin in einem ähnlichen Zwinger und merkte das sie den Trockenfutter nicht nur in ihrem Napf hatte, sondern auch in ihrer Hütte. Die Tanja kam vorbei und ich fragte sie was das soll. Die Tanja sagte diese Hündin kam sehr mager ins Tierheim, wahrscheinlich hatte sie nie genug zu essen. Jedes Mal wenn sie Trockenfutter bekommt, nimmt sie die Kügelchen in den Mund und bringt nach einander in die Hütte, wahrscheinlich auf Vorrat, falls der Napf mal Leer wird. Als wir am Abend aus dem Tierheim rausgingen, lief Svetlana in unsere Richtung und sagte das heute drei Welpen aus dem Rudel am Eingang vermittelt worden sind. Sie wird aber morgen Trotzdem in die Zeitungs Firma hinfahren und Inserate austellen lassen das Kätzchen und Welpen dringend ein zu Hause suchen. Vielleicht meldet sich ja jemand. Und dann habe ich noch zugehört als jemand sie angerufen hat und fragte ob das Tierheim ein paar Säcke mit Trockenbrot haben möchte, die Svetlana sagte natürlich zu ....


und Was ist neu?