Wer daran glaubt alle Gefahren nur auf sich selbst gestellt zu überstehen muss einsam werden und mit den Jahren auch an sich selbst zu Grunde geh'n. Darum Freunde, lasst es mich einmal sagen, schön das ihr hier seit, schön euch zu sehn.

Neues von Svetlana vom 09.10.2013


Liebe Tierfreunde,
neue Bilder aus Svetlanas Tierheim sind angekommen. Man kann jetzt schon feststellen, dass das Wetter langsam härter wird. Es regnet viel, und der Wind wird kälter und stärker. Doch auch Svetlanas Stimme am Telefon ist nicht mehr so fröhlich wie im Sommer, wenn wir kommen. Und wir denken da immer, mein Gott wie kann man in Solchen Bedingungen leben.
Schon jetzt berichtet die Svetlana von ganz schlimmen Dingen, dabei hat das wirklich harte Winter noch nicht eingebrochen.
Egal, wie viel ich baue, und baue, die Stimmung der Tiere wegen dem Platzmangel im Tierheim wird nicht besser. Vor allem die kleineren, sanfteren Wesen, wie abgegebene Rassentiere leiden darunter. Vor kurzem wurde der Kleine Pekinesse Dima, der im Sommer aus einem Auto vor dem Tierheim rausgeschmissen wiurde, von den grossen erdruckt. Die rothaarige Hündin die letztes Jahr nach Deutschland ausfliegen sollte, und es dann nicht geschah, weil sie Babys eine Woche vor dem Flug gekriegt hatte. Auch sie würde von den grossen zum Tode gebissen, so wie ihr Sohn auch."
"Vor kurzem attakierte ein Pincher im Katzenhaus einen schwarzen Kater, der Kater ist gestorben. Doch wohin mit dem Pincher, wir haben keine freien Zwinger"
"Noch vor meiner Lebenszeit, und ich bin bereits 67 möchte ich dieses Tierheim auf die Beine stellen. Denn in solchen Bedingungen in welchen ich zur Zeit lebe und auch die Tiere, wird hier keiner einziehen. Mir selber ist es schon egal, mein ganzes Leben war so. Doch dieses Elend zu sehen, und auch keinen geiegneten Raum zu leben zu haben. Das wird ohne mich keiner machen. Ich würde so gerne alles für meine Arbeiterin Tanja bereit machen. Wir hatten schlechte und gute Zeiten mit ihr. Doch ich weiss das sie die Tier von ganzem Herzen liebt."
Wie die meisten von euch schon mitbekommen haben, waren in der letzten Zeit Hunde aus dem Tierheim, über die Nacht gestohlen worden. Zu erst wollte ich es gar nicht glauben, doch dann schrieb die Svetlana, das ein Hund, der eigentlich für die Ausreise in sein besseres Leben bereit war, aus seinem Gehege verschwunden ist. Auch andere Hunde, konnte sie in deren Zwingern nicht mehr auffinden. Sie hat nun die Spenden in eine Beleuchtung im Tierheim eingesetzt, welche über die Nacht das ganze Gelände arbeitet. So können sie wenigstens Überblick haben, was gerade passiert. Sie sagte auch, das seit dem sie schon zwei Ständer aufgestellt hat, das schlimme Gebell von den Hunden in der Nacht aufgehört hat.
Der Jurij Kistanov (ein reicher, wichtiger Mann in Russland) hat seine Versprechung eingehalten und spendierte eine Lieferung Holz für das Katzenhaus. Es wird aber nur langsam gebaut, weil man jetzt plötzlich die Arbeit, durch das Aufstellen von den Elektrizitätsständer unterbrochen hat.
Ansonsten sieht es momentan etwas düster aus was die Versorgung des Tierheims angeht.
Momentan sind also dringend, folgende Sachen gebraucht:
Futter pro Monat = 3500 Euro
Heizkohle für 1 Woche! = 145 Euro
Svetlana benötigt für die 10 Öfen pro Monat 12 Tonnen Kohle, damit sie sie durchheizen kann! Wahrscheinlich hat sie jetzt noch mehr Öfen..! Die 145 Euro sind für 10 Öfen berechnet
1 Arbeiter pro Woche = 167 Euro (Ein Arbeiter verlangt von ihr am Tag 1000 Rubel. Das sind umgerechnet 24 Euro)
Soweit der Bericht von Daria.

und Was ist neu?